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Donnerstag, 29. April 2021

Vorher/Nachher - nun ist er weg

 ... wir haben den alten Kinderrutschenspielturm abgebaut. Er war leider schon ganz schön verwittert und darauf herumgeturnt ist auch schon lange keiner mehr. So schnell werden die Kinder groß. Ich weiß gar nicht wo die Zeit geblieben ist. Aber alles hat seine Zeit. Und auch die folgende wird hoffentlich schön werden. Beim Abbau des Turmes haben wir uns auch gleich die beiden Hochbeete genau angesehen. Nach 5 Jahren sind sie leider total bröckelig geworden und innen war auch alles morsch und schimmelig. Eigentlich gruselig. Also haben wir sie auch abgebaut und für uns festgestellt - nie wieder Hochbeete. Mann oh Mann! Was man da an Erde bewegen muss und irgendwann ist selbst das schickste Hochbeet nicht mehr wirklich schön. Da hat man echt zu tun.
Also ist jetzt an dieser Stelle wieder ein ganz normales Beet zu ebener Erde. Das Beet ist oval geworden und als Beeteinfassung haben wir uns für Cortenstahl entschieden. Er soll wohl für Schnecken unüberwindlich sein. Bin gespannt. Aber auf jeden Fall passt der Cortenstahl gut zu meinen rostigen Elfen im Beet und gefällt mir deshalb sehr. Er fing schon nach zwei Tagen an zu rosten und ist auch eine gute Barriere zum Rasenmäher, der von meinem großen Sohn ohne Rücksicht auf Verluste über die Wiese geschoben wird. Bepflanzt ist das Beet natürlich auch schon. Mit ein paar Rosen, Rucola, Liebstöckl und sogar ein paar Kartoffeln.
Da kann der Mai ja jetzt kommen. Auch wenn er auch dieses Jahr wieder nicht richtig begrüßt werden kann. So wie schon voriges Jahr gibt es in unserem Dorf wieder kein Maifeuer, keine Blasmusik, kein Fackelumzug, kein Maibaum aufstellen, kein Sportfest, kein Fußballturnier und keine Hüpfburg für die Kinder. Nur die Maikrone wurde trotzdem aufgehängt.
Ich habe aber irgendwie dieses Jahr nicht mehr ganz so viel Hoffnung wie voriges Jahr um diese Zeit, auf eine schnelle Rückkehr zu einem ganz normales Leben.
Ich wünsche euch trotzdem eine gute Zeit und alles Liebe!
Eure Urte





Freitag, 31. Januar 2020

Der erste Monat ...

... des Jahres ist schon wieder Geschichte. Und er ist einfach nie mein Lieblingsmonat. Weihnachten, die gemütlichste Zeit des Jahres ist vorbei und der wirkliche Frühling ist noch so weit weg. Naja, man muss eben das Beste daraus machen.
Wir waren an den Wochenenden wandern und nicht nur auf dem Brocken, sondern haben auch wunderschöne neue Gegenden erkundet. Dabei fanden wir einen richtig verzauberten Märchenwald. Er lag voller Totholz, alles war vermoost und unser Jüngster hat überall kleine Elfenorte entdeckt.
Dieser Wald ist ein Naturschutzgebiet mit einem kleinen Totalreservat, welches von der Forstwirtschaft in Ruhe gelassen wird. So einen schönen Wald hab ich noch nie gesehen. Mitten durch führt ein Wanderweg. Ich bin gespannt, wie er im Frühling und im Sommer aussehen wird. Dort sollen dann wilde Orchideen wachsen und viele andere Pflanzen, die es in forstwirtschaftlich genutzten Wäldern gar nicht mehr so gibt.
Im Garten tut sich auch schon einiges - Schneeglöckchen, Winterlinge und Helleborus blühen. Es war zwischendurch ganz schön mild hier. Jetzt ist es aber wieder eher ungemütlich und oben im Harz soll es wohl nochmal Schnee geben.
Natürlich hab ich mich von allem ein wenig inspirieren lassen und ich habe neue Winterbilder gemalt. Ich hoffe sie gefallen euch. Ein schönes Wochenende wünsche ich euch und bleibt alle gesund!

















Freitag, 10. November 2017

Rosa, pink und lila ...

... aber auch gelb. rostbraun, weinrot ... Chrysanthemen und Astern leuchten in so vielen Farben durch den Garten! Ich muss mir unbedingt noch ein paar weitere pflanzen. Der November ist so grau und dunkel. Da ist es schön immer noch die farbenfrohen Blüten durch den Garten leuchten zu sehen. Sie sind so dankbar und halten sich ewig in der Vase und auf dem Teller. Die letzten Rosen, ein paar Alpenveilchen und natürlich einigen Chrysanthemen für Helgas Friday-Flowerday wirken doch erstaunlich sommerlich, oder?
Ja, sogar Alpenveilchen sind nun bei mir eingezogen. Ich weiß noch, dass meine Oma und auch meine Mama immer unzählige Alpenveilchentöpfchen in ihren Schlafzimmern stehen hatten. Zu DDR- Zeiten gabs ja nicht so extrem viele Blumensorten und schon gar nicht im Herbst und Winter. Also haben die beiden oft im Winter kleine Alpenveilchensträußchen verschenkt. Eigentlich sind sie ja auch wirklich wunderhübsch und ich muss mal schauen, vielleicht bekomme ich ja auch ein paar Alpenveilchen durch den Winter und habe dann immer ein paar Blüten im Haus :-)