Posts mit dem Label Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 31. Oktober 2022

Hagebuttenmarmelade für den Winter

Marmelade aus Hagebutten soll ja unglaublich gesund sein. Ob das wirklich so stimmt, weiß ich leider auch nicht. Aber ich habe jedes Jahr so viele Hagebutten und nur die kleinen weichen Hagebutten werden von den Vögeln weggeholt. Also hab ich im Internet mal nach einem Rezept gesucht und viele Ideen gefunden. Daraus ist nun meine eigene Variante entstanden. In meinem Rezept verwende ich nicht nur Hagebutten, sondern auch Äpfel und Quitten - eine richtige Herbstglück Marmelade.

Hagebuttenmarmelade mit Äpfeln und Quitten:

500 g Hagebutten
250 g entkernte Apfelstückchen
250 g entkernte Quittenstückchen
Saft einer Zitrone
500 ml Wasser
500 g 2:1 Gelierzucker

  1. Als erstes werden die schwarzen Blütenstempel der Hagebutten abgeschnitten. Danach werden sie halbiert, entkernt und gewaschen. 
  2. Mit 300 ml Wasser werden die Hagebutten nun 30 - 40 min weich gekocht. 
  3. Gleichzeitig könnt ihr in einem anderen Topf die Apfel- und Quittenstückchen mit 200 ml Wasser zu 15 min zu Mus kochen. Stellt es, wenn es fertig ist, erst mal beiseite.
  4. Wenn die Hagebutten weich sind, streicht ihr sie durch ein feines Metallsieb oder eine Flotte Lotte. Diesen feinen Mus aus Hagebutten gebt ihr mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker zum Apfel- und Quittenmus.
  5. Püriert mit einem Pürierstab nochmal alles gut durch und lasst es aufkochen. Nach 4 min kochen könnt ihr die Hagebuttenmarmelade in Gläser abfüllen. 

Diese Marmelade ist wirklich sehr lecker geworden und wird uns gemeinsam mit meinem selbstgemachten Quittengelee, meinen verschiedenen Sommermarmeladen und unseren vielen geernteten Walnüssen bestimmt gut über den kommenden Winter bringen. Unsere Tomaten- und Kartoffelernte haben wir aber schon im Sommer aufgegessen. Aus dem Garten schmeckt es einfach am besten. 

Alles Liebe für euch und passt auf euch auf
Eure Urte

Freitag, 1. Februar 2019

Naschen ohne Gewissensbisse

Oje, wir haben schon Februar und der letzte Monat verging wie im Flug. Unser brasilianischer Austauschschüler ist nun wieder in seine Heimat gereist und hier ist der Alltag eingekehrt. Wir haben natürlich viel unternommen mit ihm und waren zur Weihnachtszeit in Dresden und später dann in den Rübeländer Höhlen, in Neubrandenburg bei meinen Eltern, auf Burg Falkenstein, Burg Stargard und bei Eiseskälte und Schnee auf dem Brocken. Die Brockenwanderung gefiel ihm am besten. Der Brocken ist schon immer sehr aufregend und der Marsch durch die vereisten Eckerlöcher war ein richtiges Abenteuer :-)
Natürlich gabs in den letzten Wochen extra für ihn, viel leckeres Essen - aber auch viele Süßigkeiten und Kuchen und Kekse, da er das am liebsten mochte.
Tja, und jetzt müssen meine Männer sich leider, leider, leider wieder an gesündere Kost gewöhnen ;-) Eieiei!
Das ist natürlich gar nicht so recht nach ihren Nasen und ohne ein wenig Naschen gehts halt einfach nicht - sonst gibts Streik!
Na, ich probiere ja gerne mal gesunde, zuckerarme, oder kalorienarme Kuchen oder Kekse aus. Da wird dann ein Teil Mehl oder Fett ausgetauscht und man gibt Möhren, Zucchini, Bohnen oder ähnliches drunter. Aber sie merken es meistens und beschweren sich.
Jetzt hab ich jedoch eine gute Alternative gefunden, die ihnen schmeckt - Apfelmus. Den merkt man kaum und der Kuchen wird sehr lecker ohne komischen Eigengeschmack. Für den Kuchen auf dem Bild hab ich einen Brownie-Teig verwendet. Da gibts ja wirklich viele Ideen für solche Kuchen im Internet und ich hab euch mal ein paar dazu verlinkt - hier , hier und hier.
Meine Tulpen schicke ich noch zum Friday-Flowerday und zu Nicoles Hauch von Frühling.
Ich wünsche euch ein wunderschönes 1. Februarwochenende!
















Mittwoch, 25. Oktober 2017

Herbstleckerei - Quittenbrot

Meine Herbstpause ist nun doch ein wenig lang geworden. Aber ich muss sagen, ich hab sie genossen und war eher wenig am Rechner, aber dafür im Garten und beim Malen. Außerdem hab ich nun endlich ein Rezept ausprobiert, von dem mir Rudolf schon öfter geschrieben hat. Voriges Jahr hat er mir sogar zu Weihnachten etwas davon zum Kosten geschickt und es war so so lecker! Quittenbrot!
Rezepte dazu gibt es ja sehr viele im Netz. Aber Rudolfs Tipp ist einfach genial, nach dem Dampfentsaften von Quitten den übrig gebliebenen Fruchtbrei zur Quittenbrot-Herstellung zu verwenden.
Ich habe für meine 2 Bleche Quittenbrot - 2 Kilo Quitten-Fruchtbrei, 2 Kilo Zucker und den Saft von 2 Zitronen verwendet. Nach dem Vermischen hab ich alles mit einem Mixstab fein püriert, noch mal richtig Aufkochen lassen und eine 1/4 Stunde unter Rühren köcheln lassen. Dann alles schön auf die beiden Backbleche verteilt und 3 Stunden bei 110 Grad im Ofen vortrocknen lassen. Danach muss es dann aber noch ein paar Stunden nachtrocknen. Das fertige Gelee-Brot kann aufgeschnitten und mit Zucker bestreut in Blechdosen aufbewahrt werden. Bei Herbstwetter, Sturm und Regen - so ein kleines Stückchen zum Tee oder Kaffee ist herrlich gemütlich. Was für ein Geschmack und der Duft erst :-) 

Aber nun möchte ich mich natürlich bei euch für eure vielen lieben Kommentare bedanken. Ich freue mich so über eure vielen Zuschriften auch über Mail und würde euch am liebsten allen ein Bild schenken. Bitte nicht traurig sein. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
Die gezogenen Gewinner sind nun:

1x A4 Aquarell der englischen Rose 'William Shakespeare' geht an Traudi -
http://imdrosselgarten.blogspot.de/
1x A4 Aquarell der Remontant Rose 'Sidonie' geht an Kristin -
http://kleine-blaue-welt.blogspot.de/
1x kleines Postkarten Aquarell der englischen Rose 'Félicité Parmentier' geht an Christina -
http://www.organicgardendreams.com/
1x kleines Postkarten Aquarell Löwenzahn geht an Claudia -
http://nunusgarnundstofflabor.blogspot.de/

Bitte meldet euch ganz schnell bei mir per Mail urte@urte.de. Damit ich die Blumen zu euch auf die Reise schicken kann :-)







Freitag, 23. Juni 2017

Midsommar .....

... nun ist die die Sommersonnenwende schon Geschichte und am Wochenende wird in Schweden Midsommar gefeiert. Die Menschen pilgern aufs Land, um dort zu tanzen, lecker zu essen und viel zu trinken ;-) Die schwedischen, unverheirateten Mädchen pflücken sieben Wiesenblumen, wie zum Beispiel Klee, Glockenblumen und Vergissmeinnicht und legen sie sich unters Kopfkissen, um Nachts von dem Mann zu träumen der sie mal heiratet ;-)
Eigentlich ein herrlicher Brauch, die kürzesten Nächte im Jahr einfach durchzumachen. Man muss nicht gleich wild feiern. Wenn das Wetter schön ist (nicht so wie gestern), kann man es sich ja auch ganz gemütlich auf dem Balkon mit einem Buch und einem Glas Rosensirup-Sekt machen.
Ich hab mal wieder eine Menge Rosen verarbeitet. Da kann der Sommer kommen. Außerdem freuen sich Freunde und Verwandte immer über ein kleines rosa Fläschchen Sirup als Mitbringsel. Das Rezept hab ich euch im vorigen Jahr schon gepostet und ihr könnt es gerne nochmal hier nachlesen.
Hach, herrlich - endlich richtig Sommer! Auch wenn es immer mal gewittert und regnet. Aber dann verzieh ich mich in meine Malzimmer und fotografiere die Rosen eben drinnen. Unsere Miezen dösen am liebsten in der Sonne. Nur unser Tiger ist immer wieder auf Jagd und bringt laufend Mäuse und Vögel :-( Wir hätten ihm einen anderen Namen geben sollen.
Für den Friday-Flowerday hab ich eine letzte Holunderblüte, eine Dolde unserer unbekannten rosa Kletterrose und eine Dolde der Jeanne du Volcan.
Sie ist aus einem Sämling in Rudolf Bergmanns Rosengarten entstanden. Eine wunderschöne Multiflora-Hybride. Sie erblüht aus kleinen rosa Knospen zu zarten weißen, ganz leicht ins Rosa gehenden Blüten auf und an den Dolden sitzen bis zu dreißig einzelne Blüten.
Ich habe sie von Rudolf als kleines Pflänzchen bekommen. Nun hat sie schon so viele Blüten :-)
Und wird hoffentlich bald einen Großteil der Wand einnehmen. Überall gibt es sie nicht, aber hier findet ihr sie auf jeden Fall.