Freitag, 18. Juni 2021

Endlich - im Elfenrosengarten ...

... blühen nun auch fast alle Rosen. Mannomann, da haben sie sich aber dieses Jahr geziert. Alles voller Knospen, aber nichts tat sich. Sie sind einfach nicht in die Puschen gekommen. Na, dafür geben sie jetzt endlich wieder alles und blühen dann hoffentlich schön lange in den Juli rein.
Sogar die vier herunter gefrorenen Kletterrosen, die ich knietief abschneiden musste, haben nach dem Radikalschnitt, trotzdem viele neue Knospen angesetzt und werden bestimmt bald blühen. Was da an Kraft und Lebenswille in diesen Pflanzen steckt. Da haben meine Männer wohl Recht, wenn sie nach einer Fußballattacke auf meinen Garten immer sagen "Ach, das wächst doch wieder!"
Ach, herrlich wie wunderschön der Sommer sein kann. Alles blüht und die Rosen duften bis zu unserem Balkon hoch. Ich genieße nach dem langen Winter und dem kalten nassen Frühling einfach die Zeit.
Ganz liebe Sommergrüße sende ich euch allen!

Freitag, 4. Juni 2021

Das erstemal seit ...

... ich den Garten voller Rosen gepflanzt habe, hat der Frost bei einigen meiner Rosen richtig großen Schaden angerichtet. Komischerweise hat es nur Rambler und eine Kletterrose erwischt. Wahrscheinlich ist nicht nur der Frost (fast -20 Grad) sondern auch der viele Schnee schuld. Ich denke mir - er hat die großen Äste irgendwie abgeknickt und dadurch sind sie abgestorben.
Die Rambler Chevy Case und Félicité et Perpétue sind fast komplett runter gefroren und ich musste sie kniehoch abschneiden. Der Rambler Ghislaine de Féligonde ist auf einer Seite abgestorben und sie sieht jetzt nach dem Schneiden etwas windschief aus. Die Kletterrose Jasmina hat es auch fast ganz erwischt. Ein einziger langer Trieb in der Mitte ist ausgetrieben. Da Jasmina aber eine extrem stachelige und sehr hartholzige Madam ist, hatte ich keine Chance diesen Trieb irgendwie zu retten. Er musste leider auch mit ab. Zum Glück haben mir alle vier Rosen das Einkürzen nicht übel genommen und sie treiben wie verrückt neu aus. Ich glaube sie denken, dass sie dem Komposthaufen gerade so von der Schippe gehüpft sind und wollen bloß nicht noch mal unter meine Schere kommen.
Aber für Jasmina hat sich nun eine neue Situation ergeben. Ich hatte ja schon mal darüber berichtet, dass sie ihren Rosenbogen nach ein paar Jahren total zerdrückt, verbogen und  auseinander gerupft hatte. Ich wollte sie eigentlich schon lange mal einkürzen und ihr einen neuen Halt spendieren. Aber ihr wisst ja wie das ist. Schlafende Hunde soll man nicht wecken und jedes Jahr hab ich gedacht - einen Sommer geht das schon noch. Nun hat der Frost mir dieses Jahr die Entscheidung abgenommen. Das war vielleicht eine Arbeit. Jasmina hat ordentlich zurückgeschlagen als es ihr an den Kragen ging. Meine Männer haben den halben Bogen samt Jasmina, nachdem wir alles abgetrennt hatten, wie einen Blumenstrauß hoch über ihren Köpfen aus meinen Garten zur Fußballwiese hinausgetragen. Schade davon gibt‘s leider kein Foto. Es sah wirklich ulkig aus.
Nun suche ich nach einer neuen und vor allen Dingen standhaften Idee für Jasmina. Das kleine Stachelmonster treibt wie verrückt und braucht schnell neuen Halt. Außerdem sieht die Ecke jetzt ganz schön kahl aus (siehe Nachher-Bilder). Naja, ich hab jedenfalls daraus gelernt, dass Kletterrosen von Anfang an eine stabile Kletterhilfe brauchen. Sonst muss man nach ein paar Jahren leider alles neu machen.
PS: Seit gestern Abend blüht übrigens endlich auch bei mir die erste Rose in diesem Jahr. Das Rennen hat diesmal die Rosa Glauca gemacht.