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Dienstag, 25. Februar 2014

Rosenpost von Tilla (Lieblingsengel)

Heute kommt nun der letzte Rosenpost - und ich muss sagen, es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht,
eure Rosenpost zu bekommen und zu veröffentlichen. Ich fand es so interessant, wie unterschiedlich
ihr mit dem Thema Rosen umgeht und wieviel Freude diese wunderbare Blume doch jedem einzelnen
von uns bereitet. Ich habe so viele neue Blogs kennengelernt und mich über so viele schöne Geschichten
und Bilder gefreut.
Nun ist der Winter fast vorbei und der Frühling steht in den Startlöchern. Dank euch war die Zeit so
schnell um und nun beginnt schon die neue Garten- und bald auch wieder Rosenzeit :-)
Dankeschön euch allen :-)

Aber nun möchte ich euch Tilla von Lieblingsengel.blogspot.de vorstellen. Tilla liebt ihren Garten und
ihre Rosen genau so sehr wie ich und außerdem näht, stickt und häkelt sie sehr gern und zeigt ihre
selbstgemachten Sachen auf ihrem Blog. Aber nun lass ich sie mal selber zu Wort kommen :-)

Bei uns gibt es Rosen draußen und drinnen, aber fangen wir mal der Reihe nach an: Rosen waren schon
immer meine Lieblingsblumen. Als wir 1982 in unser Haus zogen und endlich auch einen Garten hatten,
war ich in Bezug auf Pflanzen noch ahnungslos.
Im vorhandenen Garten gab es viele Rosen, die meisten waren rot. Ich habe aber lieber pastellfarbene
und so durften nach und nach immer mehr bei uns einziehen. Zusammen mit Lavendel genießen sie ihr
Leben in unserem Garten. Leider haben sie auch oft Krankheiten, wie Läuse oder Mehltau, aber ich bin
absolut gegen Gift und so muss ich eben damit leben.
Ich habe überwiegend Duftrosen, aber auch welche, die nicht duften, wie z. B.  Schneewittchen und die
Home and Garden gibt es bei mir.
Meine absolute Lieblingsrose ist die "Rapsody in Blue", sie duftet wunderbar.



Ich mag Rosenstoffe, Rosenporzellan, Rosenliteratur, ach einfach alles was mit Rosen zu tun hat. Seit
Jahren schon bin ich einer Serie verfallen, sie hat den Titel "Rote Rosen" und spielt in Lüneburg. Von
dort habe ich Rosentee und Rosenblütenzucker, schmeckt köstlich.
















































Wenn wir im Sommer an die Ostsee fahren, besuchen wir immer die Rosenstadt Eutin, dort sind an fast jedem Haus kleine Rosenstämmchen. Einige meiner Rosen habe ich vom Rosen "Kordes". Die Firma ist
in Klein Offenseth- Sparrieshoop im Kreis Pinneberg. Ich war schon dort vor Ort und habe Rosen
ausgesucht.
So, ich denke jetzt habe ich euch genug strapaziert.
Liebe Urte, ich danke dir, dass ich dabei sein durfte.

Liebe Grüße
Tilla

Dienstag, 18. Februar 2014

Rosenpost von Carmen (Ein Schweizer Garten)

Mein nächster Gast ist Carmen vom Schweizergarten.blogspot.de
Sie hat in ihrem Garten so viele wundervolle Ideen umgesetzt, die sie alle auf ihrem Gartenblog
zeigt und erklärt. Ganz besonders gefällt mir ja das Wiesenherz - eine ganz schlichte, aber so
liebevolle Umsetzung für eine Wildblumenwiese. Und ihr romantischer Weidenpavillon ist einfach
ein richtiger Gartentraum.


Danke Urte, dass du mir die Gelegenheit gibst, bei deinen großartigen Rosen-Posts mitzumachen.
Da bin ich wirklich gerne dabei, denn…

  …Rosen habe ich lange Zeit verschmäht. 

Sie haben schrille Farben, sind pflegeintensiv, staksig und ständig krank – kurz – Rosen sind Diva’s!
Das Haus war gebaut, die Gartenplanung habe ich im Winter 2007/2008 zu Papier gebracht. Zuerst
sind die Wege und dann die Beete auf Papier entstanden. Damals muss ich mir erstmals eingestehen,
dass die sonnige Lage und der lehmige Boden einfach ideal für Rosen wäre.


Ich und Rosen, konnte das tatsächlich etwas werden? Mein erstes Rosenbeet bestand aus je drei
Eden Rosen und The Fairy’s.
Im ersten Sommer konnte ich kaum glauben, dass diese wundervollen Blüten nun zu mir und meinem
Garten gehörten. Hochgradig ansteckend war das. Rosen, Rosen, Rosen...eine Weile lang summte
es nur noch in meinen Ohren.

mit diesem Rosenbeet fing alles an….















































Ich habe die meisten meiner Rosen online als wurzelnackte Ware bei einer Schweizer Rosenschule
bestellt, ohne sie je in Natura gesehen zu haben. Ich verließ mich einfach auf die positiven Beschreibungen
in den Garten-Foren. Gesundheit war oberstes Gebot, dann erst Duft, Farbe und Wuchsform.

Gelbe Rosen wollte ich eigentlich nie, wegen einer Falschlieferung wachsen jetzt doch zwei Stück in meinem Garten.




Ich wurde nicht enttäuscht, heute wachsen immerhin 62 „Rosen-Schätzchen“ in meinem Garten.
Aus der ehemaligen Rosenverächterin wurde ein grosser Fan. Wer auf robuste Sorten setzt und
einen optimalen Standort aussucht, der wird mit gesunden Rosen belohnt. Ich brauche jedenfalls
keinerlei Spritzmittel. Die Läuse streife ich bei starkem Befall von Hand ab oder warte einfach,
bis die Florfliegen, Marienkäferlarven und die Vögel den Rest erledigen.


Meine Liebe gilt besonders den offenen Schalenblüten. Seien es nun Wild-  oder englische Duftrosen.
Ich mag es sehr, sich ein bisschen wie Dornröschen zu fühlen, umgarnt von den langen blütenbesetzten
Trieben.


Ein Rosengarten ist eine Auszeit aus dem stressigen Alltag.


Es ist gleichbedeutend mit Zeit, Musse und duftendem Luxus. Eine Rose ist reiner Seelentrost. Im
Winter träume ich von den bunten Blüten und kann mich an die besonderen Düfte einzelner Rosen
genau erinnern.
















































Rosen vermitteln eine unbändige Freude, die jemand der keine besitzt kaum nachvollziehen kann.
Wer allerdings einmal infiziert wurde, der wird süchtig  (es soll ja bereits Selbsthilfegruppen geben)
Ich geh da nicht hin, denn ich will mich gar nicht heilen lassen. Vielmehr möchte ich mit meinen
Blumenkindern alt werden und mich mit einem wohligen Seufzer an die Düfte der vergangenen
Sommer erinnern!

Herzliche Grüsse

Carmen

Dienstag, 11. Februar 2014

Rosenpost von Petra (Golden Fairy Cottage)

Der nächste Rosenpost kommt von Petra von Goldenfairycottage.blogspot.de
Ihr Gartenblog ist ganz zauberhaft und ihr Garten mit ihrem Cottage muss richtig romantisch sein.
Ich habe ihn auch erst jetzt so richtig entdeckt und freue mich schon auf weitere Bilder.

Liebe Urte - Dankeschön! … das ich meine Rosenliebe heute hier teilen darf.

Deinen Blog habe ich im Jahr 2011 entdeckt und bin direkt „hängengeblieben“, da ich Deine
Worte / Bilder sehr mag. Hoffentlich werden meine Buchstabenaneinanderreihungen heute den
richtigen Rahmen finden, um Deine Leser zu erreichen … und eine Lanze für den Farbton
„ORANGE“ – der eigentlich auch so gar nicht meiner ist – brechen.

Meine Liebe zur Rose begann schon recht früh. Im Garten meiner Eltern hat meine Oma alles gepflegt,
mich aber dazu auserkoren, einen wachsamen Blick auf den Kletterrosenstrauch am Badezimmerfenster
zu werfen. In den 70-er Jahren hatte es damals für mich etwas märchenhaftes, dieses rote, kultige,
stachelige Etwas über viele Jahre wachsen zu sehen …

Es war also kein Wunder, das ich bei der ersten sich bietenden Möglichkeit unseren damaligen Balkon
mit einer Kletterrose verschönerte. Wie bei so vielen anderen Rosenliebhabern reckte sich auch bei mir
eine bekannte „Anfängerrose“ zum Himmel. Ihr erkennt sie sicherlich, oder?!



Moment mal! Das ist ja schon URlange her und mit „ORANGE“ hat es so gar nichts zu tun.

Also, … meine Liebe wurde bei David Austin vor einigen Jahren entfacht:



Es war ein sonniger Tag. Wir frühstückten inmitten der Verkaufsausstellung:



Noch sahen wir alles durch die rosarote Brille und so war es auch nicht weiter verwunderlich, das der
Duft der „Harlow Carr“ unsere Nasen kitzelte. Nach dem letzten Schluck Tee wanderte diese pinke
Schönheit ...



…. zusammen mit der „Gertrude Jekyll“ (welche für unsere Nachbarn bestimmt war) in den Einkaufswagen.
Nochmal ein wenig abschweifend möchte ich kurz erwähnen, dass die „Harlow Carr“ für eine Haltung im
Kübel sehr geeignet ist. Auf unserem damaligen Balkon hat sie uns schon viele Blüten spendiert … im
Frühjahr / Sommer / Herbst … und wurde auch nicht müde, diese Prozedur nach dem Umzug in unser
Häuschen weiterzuführen.

Nun aber zum eigentlich Star dieses Postings …
Meine sehr verehrten Damen und Herren, darf ich vorstellen …

„Lady Emma Hamilton“, die Geliebte von Horatio Nelson & mir … :-)



Eine ziemlich leuchtende Farbe für eine Englische Rose – so steht es im Rosenhandbuch von David Austin –
aber sehr gut geeignet, um ein wenig Leben in die Rabatte zu bringen.

Die festen Knospen sind von einem wundervollen Dunkelrot mit Spritzern von Orange. Ahhh, da ist es
endlich!



Bei der ganz geöffneten Blüte ist die Farbe eine reizende Mischung aus sattem, fast Mandarinen Orange mit
einem eher gelblichen Orange; ein schöner Kontrast zu dem sehr dunklen, bronzegrünen Laub.
Nah, fühlt ihr Euch hier auch schon ein wenig an Loriot erinnert ??  :-)





Ein besonderer Blickfang ist für mich auch der rötliche Blattaustrieb:



Der mittelhohe Strauch ist ziemlich aufrecht aber buschig, blüht reich und bleibt gesund. Auf diesem Bild
ist zudem gut erkennbar, wie die Blütenfarbe von kräftig zu pastellig wechselt



Den sehr kalten Winter hier auf dem Land hat die Rose  im letzten Jahr allerdings nicht so gut verkraftet! Vielleicht war 
es aber auch die Strapaze des Umzugs, die sehr spät im letzten Jahr stattgefunden hat … da konnte sie ihre Wurzeln 
wohl noch nicht standesgemäß im Erdreich verankern. 

Ein intensiver, köstlicher, fruchtiger Duft mit Andeutungen von Pfirsich, Trauben und Zitrusfrüchten umgibt
die „Lady Emma Hamilton“, so daß sie in Nantes mit der Goldmedaille für den besten Duft ausgezeichnet
wurde.







































Seht ihr das?! Im Herbst hat sie mich überrascht und einen Farbwechsel in Richtung pink gezeigt …



Einfach zauberhaft!



Ich werde weiterhin Ausschau halten nach Besonderheiten, die sich in meinem Garten wohlfühlen dürfen …



… und verabschiede mich mit den Zeilen „Die Bettlerin und die Rose“ von Rainer Maria Rilke aus der 
Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes: 

Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem 
eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes 
Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau 
stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages 
fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur 
Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand." Wenige Tage später brachte Rilke 
eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und 
wollte weitergehen.

Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von
der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb 
leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein 
Almosen gebe.

Nach acht Tagen saß plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm 
wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. "Aber wovon 
hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?", frage die Französin. Rilke antwortete: 
"Von der Rose . . ."



Macht’s Euch schön, mit der Natur & genießt, was sie Euch gibt. 
Von Herzen alles Liebe & DANKE! … für’s Lesen!

Petra

PS: So sehr ich den (pinken) historischen Rosen auch verfallen bin, so sehr habe ich mich heute gefreut, Euch eine 
orangefarbene englische Schönheit näher zu bringen … mit dem Wissen, das eine weisse Rose in 2014 hier einziehen 
wird. 

Dienstag, 4. Februar 2014

Rosenpost von Astrid (CreativLIVE)

Astrid vom Blog CreativLIVE.blogspot.de geht an das Thema Rosen ganz anders heran.
Mir gefallen ihre schwarz-weißen Bilder sehr. Durch die fehlenden Farben fokussiert sich die
Aufmerksamkeit direkt auf die wundervolle Form der Rosen. Ganz zart wirken sie in diesen
Grautönen.
Astrid hat einen ganz tollen Dekoblog und zeigt viele inspirierende Ideen zum Selbermachen:


Zu meinen Rosen bin ich eher zufällig gekommen. Die Rosen, die aus dem Garten meiner Eltern kannte,
fand ich eigentlich nie besonders schön und so waren Rosen erst kein Thema für mich. Aber nachdem
wir unseren Garten eingezäunt hatten, dachte ich wir könnten ihn mit Kletterrosen ein wenig kaschieren.
Und so kaufte ich meine 1. Rose. Leider weiß ich den Namen nicht mehr aber sie erfreut mich nun seit
3 Jahren mit einem reichen Wachstum und wunderbaren Blüten.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun intensiver mit der Fotografie und so sollte mir diese Rose als
Fotomodell dienen!
Sie fasziniert mich mit ihrem perfekten Aussehen, egal ob als Knospe, im erblühten Zustand oder auch
nur ein einzelnes Blütenblatt.











Dienstag, 28. Januar 2014

Rosenpost von Stephanie (Gartenmalereien)

Mein nächster Gast ist Stephanie vom Blog Gartenmalereien. In ihrem Garten wachsen sehr 
viele Rosen. Aber was mich ganz besonders fasziniert, sind ihre wunderbaren gemalten Rosenbilder.
Ich muss immer ganz genau schauen, ob es sich um Fotos oder Bilder handelt, so realistisch wirken
ihre gemalten Rosen. Sie sind einfach ein Traum, aber schaut selbst :-) 



Die Gallicia Rosen haben es mir angetan. Nach den englischen Rosen, die remontieren und duften wie
Parfümfläschchen, habe ich erst die Wildrosen und jetzt die Gallicia und historischen Rosen entdeckt.
Gott sei Dank verfüge ich über einen grossen Garten.  ;)
Die Cardinal de Richelieu hat sich sofort in meinem Garten wohlgefühlt und üppig geblüht, schon im
ersten Jahr. Erstaunlich.
Ich liebe ihren Duft und die Blütenblätter die etwas samtartiges haben. Eine wunderschöne Rose, wie
ich finde.








Gelbe Rosen wollte ich erst gar nicht aber als ich sie bei meiner Mutter im Garten blühen sah, war's
mit meinem Widerstand vorbei. Die Golden Celebration blüht wie ein Feuerwerk mehrmals in der Saison,
sie gehört zu den David Austin Rosen, die natürlich auch Super riechen. Mein Atelier liegt vor meinem
sonnigen Garten, dort kann ich in Ruhe malen und meinen Stauden und Rosen zusehen beim blühen.
Aber ich habe auch einen grossen Schattengarten wo ich ebenfalls viele Rosen habe. Ja es gibt viele
Schatten taugliche.



Die Damaszenerrosen blühen meistens auch nur einmal wie die historischen Rosen. PS: Ich versuche bei
all den verschiedenen Gruppen auch immer noch durchzusteigen.
Diese zerbrechlich wirkende Rose ist ein Traum, jede einzelne Blüte für mich einen Kostbarkeit die ich
sehr gerne fotografiere und male. Sie steht im Halb-Schatten, wahrscheinlich würde sie in der Sonne noch
üppiger blühen.



Auch sie steht im Halbschatten und damit überhaupt kein Problem. Sie könnte sich auch als Kletterrose
bewähren, denn sich wächst jedes Jahr extrem in die Höhe. Sie blüht zweimal.



Noch ein Schattenpflänzchen, dass zur Sonne strebt. mein Paul. ( Paul's Himalayan Blush)



Bei dieser englischen Rose habe ich nach 16 Jahren den Namen vergessen und durch einen Aufruf im
Netz ihn wieder erhalten Perdita heisst sie.





Die weißen Rosen haben einen eigenen Charme. Schneekönigin (unten links) eine Beetrose blüht
unaufhörlich und das seit 16 Jahren. Winchester Cathedrale verhält sich bei mir wie eine Mimose etwas
blühfaul, aber ich denke sie möchte einfach mehr Dünger....vielleicht.  Alle Rosen bekommen organischen
Langzeitdünger im März und Juni und dann seit letztem Jahr zusätzlich Hornspäne, da ich laut Bodenprobe
einen extrem armen Boden habe.

Rechts oben Sally Holmes ist neu und soll einen weissen Gartenzaum überklettern. Ich liebe die offenen und
halbgefüllten Rosen und ist sie nicht bezaubernd mit ihren Schattierungen.



Die Wildrosen haben in meiner Naturhecke bei Weissdorn, Schneeball und Schlehen Einzug gehalten,
 letztes Jahr.  20 Sorten haben sich so schon zusammengefunden. Bei diesen Rosen habe ich weniger
Pflegeaufwand. Denn ich werde sie nur alle 4 Jahre in Form schneiden müssen.  ( Rosendünger gibt's
aber schon, 1x)  Ich finde Wildrosenhecken super, weil sie haben Dornen, Blüten und im Herbst
wunderschöne Hagebutten für die Vögel.  Die Vögel nisten sehr gerne in der Naturhecke.

Ja,  die Liebe für Rosen ist für ein Leben gedacht, nicht wahr? Ich finde es auch spannend, wie jeder
seine eigenen Vorlieben für Farben und Sorten entwickelt. In meiner geliebten Haute de Provence in
Grignan habe ich ein Rosen Dorf gefunden das die historischen Rosen  sammelt. Fast jedes Haus
beherbergt wunderschöne Rosen die sogar von der Stadt geschnitten werden. Als ich beim ersten Mal
dort war fiel ich fast um, stundenlang war ich mit der Kamera unterwegs. Einen kleinen Blick...hier geht's
lang  http://gartenmalereien.blogspot.ch/2013/05/ma-haute-de-provence.html

Ich wünsche Euch allen jetzt noch einen schönen Winter mit Ausblick auf ein neues herrliches Rosenjahr
im 2014.
PS: Wahrscheinlich wird sich das nicht mehr wiederholen das wir die Pfingstrosen zusammen
mit den Rosen blühen sehen, wie im 2013. Mit der Hoffnung das wir auch nicht mehr so einen langen
Winter haben.

Mit Augusta Louise verabschiede ich mich bei allen Rosenfreunden und Danke herzlich Urte für ihre
Super Idee mit diesen Post's, die uns über den Winter retten.

Stephanie    



Dienstag, 21. Januar 2014

Rosenpost von Barbara (Herzenswärme)

Mein nächster lieber Gast ist Barbara von herzenswaerme45.blogspot.de
Ihren inspirierenden Blog besuche ich sehr gerne und sie macht immer so wunderschöne Bilder.
Die Geschichte die sie mitbringt ist sehr traurig, aber doch auch so voller Hoffnung.
Aber lest einfach selbst:

DIE SCHNEEROSE

Die Schneerose ist für mich der beste Beweis, dass auch das Unmögliche möglich ist. Wenn
mitten im Winter aus Schnee, Eis und Kälte Leben entsteht, dann sollte all unseren Träumen
und Visionen nichts im Wege stehen. Wir dürfen nur nicht aufhören daran zu glauben.





Schon als kleines Mädchen war ich verliebt in Rosen. Viele Stunden verbrachte ich mit meiner
geliebten Oma in ihrem Rosengarten. Mit Begeisterung schaute ich immer wieder zu, wie sie,
wenn`s in unserer Familie was zu feiern gab kleine Rosensträußchen machte. Nur ich bekam nie
eines. Bin ich doch ein Jännerkind. Als es wieder einmal so weit war und ich Geburtstag hatte,
dachte ich wehmütig an Omas Rosen. Sie muss es wohl gemerkt haben und ging in den Garten.
Zurück kam sie mit einem Schneerosensträußchen und meinte:

„ Schau mal, diese Rosen blühen nur für dich „

Noch im selben Jahr starb meine Oma.
Ich hab nie wieder ein Schneerosensträußchen bekommen.

Erst Jahre später wurde mir klar, dass die Schneerose botanisch betrachtet ja gar keine Rose ist.
Für mich ist sie eine und daran wird sich nie etwas ändern.
In Erinnerung an meine Oma schmücke ich seit vielen Jahren unser Haus jedes Jahr im Winter mit
Schneerosen.
Sie lieben die Kälte, also stehen sie im Windfang, auf den Fensterbrettern und auf der Terrasse.
Heuer hatten sie am heiligen Abend ihren großen Auftritt. Dazu hast mich du, liebe Urte inspiriert.
Jetzt wisst ihr, warum ich euch meine Weihnachtstischdeko bis jetzt vorenthalten habe. Musste ich
mir diese Bilder doch aufheben.
















 


























Ich wünsche euch allen, dass ihr nie aufhört an eure Träume und Visionen zu glauben.
Ist nicht jetzt die schönste Zeit um damit anzufangen ?
Was glaubt ihr, wie sehr ich mich gefreut habe, als Urte mir geschrieben hat, wann dieser Post erscheint.
Morgen hab ich Geburtstag... Es gibt sie, diese kleinen Wunder, die das Leben so besonders machen.
Herzlichst
Barbara