Dienstag, 11. Februar 2014

Rosenpost von Petra (Golden Fairy Cottage)

Der nächste Rosenpost kommt von Petra von Goldenfairycottage.blogspot.de
Ihr Gartenblog ist ganz zauberhaft und ihr Garten mit ihrem Cottage muss richtig romantisch sein.
Ich habe ihn auch erst jetzt so richtig entdeckt und freue mich schon auf weitere Bilder.

Liebe Urte - Dankeschön! … das ich meine Rosenliebe heute hier teilen darf.

Deinen Blog habe ich im Jahr 2011 entdeckt und bin direkt „hängengeblieben“, da ich Deine
Worte / Bilder sehr mag. Hoffentlich werden meine Buchstabenaneinanderreihungen heute den
richtigen Rahmen finden, um Deine Leser zu erreichen … und eine Lanze für den Farbton
„ORANGE“ – der eigentlich auch so gar nicht meiner ist – brechen.

Meine Liebe zur Rose begann schon recht früh. Im Garten meiner Eltern hat meine Oma alles gepflegt,
mich aber dazu auserkoren, einen wachsamen Blick auf den Kletterrosenstrauch am Badezimmerfenster
zu werfen. In den 70-er Jahren hatte es damals für mich etwas märchenhaftes, dieses rote, kultige,
stachelige Etwas über viele Jahre wachsen zu sehen …

Es war also kein Wunder, das ich bei der ersten sich bietenden Möglichkeit unseren damaligen Balkon
mit einer Kletterrose verschönerte. Wie bei so vielen anderen Rosenliebhabern reckte sich auch bei mir
eine bekannte „Anfängerrose“ zum Himmel. Ihr erkennt sie sicherlich, oder?!



Moment mal! Das ist ja schon URlange her und mit „ORANGE“ hat es so gar nichts zu tun.

Also, … meine Liebe wurde bei David Austin vor einigen Jahren entfacht:



Es war ein sonniger Tag. Wir frühstückten inmitten der Verkaufsausstellung:



Noch sahen wir alles durch die rosarote Brille und so war es auch nicht weiter verwunderlich, das der
Duft der „Harlow Carr“ unsere Nasen kitzelte. Nach dem letzten Schluck Tee wanderte diese pinke
Schönheit ...



…. zusammen mit der „Gertrude Jekyll“ (welche für unsere Nachbarn bestimmt war) in den Einkaufswagen.
Nochmal ein wenig abschweifend möchte ich kurz erwähnen, dass die „Harlow Carr“ für eine Haltung im
Kübel sehr geeignet ist. Auf unserem damaligen Balkon hat sie uns schon viele Blüten spendiert … im
Frühjahr / Sommer / Herbst … und wurde auch nicht müde, diese Prozedur nach dem Umzug in unser
Häuschen weiterzuführen.

Nun aber zum eigentlich Star dieses Postings …
Meine sehr verehrten Damen und Herren, darf ich vorstellen …

„Lady Emma Hamilton“, die Geliebte von Horatio Nelson & mir … :-)



Eine ziemlich leuchtende Farbe für eine Englische Rose – so steht es im Rosenhandbuch von David Austin –
aber sehr gut geeignet, um ein wenig Leben in die Rabatte zu bringen.

Die festen Knospen sind von einem wundervollen Dunkelrot mit Spritzern von Orange. Ahhh, da ist es
endlich!



Bei der ganz geöffneten Blüte ist die Farbe eine reizende Mischung aus sattem, fast Mandarinen Orange mit
einem eher gelblichen Orange; ein schöner Kontrast zu dem sehr dunklen, bronzegrünen Laub.
Nah, fühlt ihr Euch hier auch schon ein wenig an Loriot erinnert ??  :-)





Ein besonderer Blickfang ist für mich auch der rötliche Blattaustrieb:



Der mittelhohe Strauch ist ziemlich aufrecht aber buschig, blüht reich und bleibt gesund. Auf diesem Bild
ist zudem gut erkennbar, wie die Blütenfarbe von kräftig zu pastellig wechselt



Den sehr kalten Winter hier auf dem Land hat die Rose  im letzten Jahr allerdings nicht so gut verkraftet! Vielleicht war 
es aber auch die Strapaze des Umzugs, die sehr spät im letzten Jahr stattgefunden hat … da konnte sie ihre Wurzeln 
wohl noch nicht standesgemäß im Erdreich verankern. 

Ein intensiver, köstlicher, fruchtiger Duft mit Andeutungen von Pfirsich, Trauben und Zitrusfrüchten umgibt
die „Lady Emma Hamilton“, so daß sie in Nantes mit der Goldmedaille für den besten Duft ausgezeichnet
wurde.







































Seht ihr das?! Im Herbst hat sie mich überrascht und einen Farbwechsel in Richtung pink gezeigt …



Einfach zauberhaft!



Ich werde weiterhin Ausschau halten nach Besonderheiten, die sich in meinem Garten wohlfühlen dürfen …



… und verabschiede mich mit den Zeilen „Die Bettlerin und die Rose“ von Rainer Maria Rilke aus der 
Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes: 

Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem 
eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes 
Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau 
stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages 
fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur 
Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand." Wenige Tage später brachte Rilke 
eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und 
wollte weitergehen.

Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von
der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb 
leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein 
Almosen gebe.

Nach acht Tagen saß plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm 
wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. "Aber wovon 
hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?", frage die Französin. Rilke antwortete: 
"Von der Rose . . ."



Macht’s Euch schön, mit der Natur & genießt, was sie Euch gibt. 
Von Herzen alles Liebe & DANKE! … für’s Lesen!

Petra

PS: So sehr ich den (pinken) historischen Rosen auch verfallen bin, so sehr habe ich mich heute gefreut, Euch eine 
orangefarbene englische Schönheit näher zu bringen … mit dem Wissen, das eine weisse Rose in 2014 hier einziehen 
wird. 

Samstag, 8. Februar 2014

Hart im Nehmen

... sind die kleinen Marienkäfer, trotzdem in den kältesten Ecken das Gartens noch Schnee liegt.
Auch die meisten Pflanzen stört das herzlich wenig. Sie keimen einfach schon und freuen sich über
die milden Temperaturen.Schnittlauch, Lilien, Winterlinge, Schneeglöckchen, Krokusse, Hyazinthen
und Schneerosen schieben sich aus der kalten Erde und versuchen jeden Sonnenstrahl zu erhaschen.
Selbst die Schnecken, meine liebsten Freunde ;-) sind schon unterwegs und suchen das erste zarte
Grün. Solche Schlingel! Und mein Mangold hat schon wieder ganz viele neue leckere Blätter und
möchte unbedingt auf unsere Pizza :-)
Und da ich im Stricken eine Niete bin habe ich den niedlichen Westover, unten auf dem Bild, voriges
Jahr auf Ankes Dawanda bestellt. Den hat der Kleine morgens immer über seinem Schlafanzug.
Denn morgens ist es hier im Haus noch ganz schön kalt. Aber nun ist er viel zu klein geworden.
Also hat Anke einen neuen gemacht! Ist der nicht super schön geworden? Ich freue mich schon
bis er hier ankommt,. Dann kann es wieder auf Abenteuerfahrt gehen :-))










Dienstag, 4. Februar 2014

Rosenpost von Astrid (CreativLIVE)

Astrid vom Blog CreativLIVE.blogspot.de geht an das Thema Rosen ganz anders heran.
Mir gefallen ihre schwarz-weißen Bilder sehr. Durch die fehlenden Farben fokussiert sich die
Aufmerksamkeit direkt auf die wundervolle Form der Rosen. Ganz zart wirken sie in diesen
Grautönen.
Astrid hat einen ganz tollen Dekoblog und zeigt viele inspirierende Ideen zum Selbermachen:


Zu meinen Rosen bin ich eher zufällig gekommen. Die Rosen, die aus dem Garten meiner Eltern kannte,
fand ich eigentlich nie besonders schön und so waren Rosen erst kein Thema für mich. Aber nachdem
wir unseren Garten eingezäunt hatten, dachte ich wir könnten ihn mit Kletterrosen ein wenig kaschieren.
Und so kaufte ich meine 1. Rose. Leider weiß ich den Namen nicht mehr aber sie erfreut mich nun seit
3 Jahren mit einem reichen Wachstum und wunderbaren Blüten.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun intensiver mit der Fotografie und so sollte mir diese Rose als
Fotomodell dienen!
Sie fasziniert mich mit ihrem perfekten Aussehen, egal ob als Knospe, im erblühten Zustand oder auch
nur ein einzelnes Blütenblatt.











Sonntag, 2. Februar 2014

Gemütliche Zeiten und Lieblingsspielzeuge :-)

Draußen ist es gar nicht schön. Es taut und friert und taut und friert. Der Hof ist voll mit vereisten
Stellen, mit Pfützen und Schneeresten. Nur im Garten liegt noch viel Schnee. Dann muss eben dort
Schnee geschoben werden. Der Schneeschieber ist zur Zeit das Lieblingsspielzeug des Kleinen.
Natürlich nur draußen. Denn wenn wir dann im Haus sind, geht es auf große Fahrt :-)
Mit dem Flieger oder dem Piratenschiff starten die beiden Jungs in unbekannte Welten und erleben
wilde Abenteuer. Die Mama bleibt so lange fein zu Haus und macht es sich lieber gemütlich. Ich muss
nur aufpassen, dass sie rechtzeitig zum Essen daheim sind ;-))))

Und wer jetzt noch ein wenig mit mir vom Rosensommer träumen möchte, kann ja mal bei Tanja
von zuckersuesseaepfel.blogspot.de schauen. Tanja hat zu Weihnachten einen kleinen Jungen
bekommen und hat für die erste Zeit in der Babypause ein paar Gastblogger gesucht - schaut doch
mal vorbei :-)