Freitag, 3. Juli 2015

Vorher/Nachher und ein leckerer Sommerkuchen

Heute noch ein zweiter Schwung Bilder, der für mich persönlich interessantesten
Rosen aus Rudolfs Rosenpark. Wie zum Beispiel seine eigene Rose die
"Jeanne du Volcan". Hier auch bei HMF zu sehen. Oder die ziemlich eigenartige
"Quatre Saisons Blanc Mousseux", aus deren Wurzel tatsächlich 2 völlig
verschiedene Rosen entspringen. Weiß und Rosa!
Außerdem wollte ich euch gerne ein Vorher und ein Nachher Bild von seinem
Garten zeigen. Rudolfs Garten war nämlich vor nicht allzu langer Zeit einfach
nur eine Wiese!
Er hatte das mal in einem Gastpost bei mir vor 2 Jahren gezeigt.
Es ist schon ein Wahnsinn, wie schnell so ein Garten zugewachsen ist :-)
Außerdem kann ich euch nun auch noch das leckere Rezept von Rudolfs
Träubeskuchen nachliefern. Rudolf hat es mir gleich geschickt, samt toller Fotos.
Schade, dass es noch kein Geschmacksinternet gibt. Der Kuchen war so lecker.
Ein richtiger Sommerkuchen und so frisch mit den Johannisbeeren :-)

Schwäbischer Träubleskuchen
TEIG
250 g     Mehl
125 g     Butter oder Margarine
  70 g     Zucker
    1        Ei
Teig schnell vermengen und 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen,
nochmals durchkneten, ausrollen, eingefettete Tarteform oder den Boden
einer Springform auslegen und einen 3 cm hohen Rand formen.

BELAG
   4         Eier trennen
   2 TL   Stärke, gehäuft
220 g     Zucker
125 g     Mandeln grob und fein gehackt/gemahlen (kurz im Mixer zerkleinern)
500 g    Johannisbeeren

Eigelb mit Zucker schaumig rühren, Stärke und Mandeln dazugeben,
Eischnee vorsichtig  unterheben, auf den Teig gießen
und die Johannisbeeren gleichmäßig einstreuen.

Im Heißluftherd bei ca. 175 °C 60 Minuten backen,
nach ca. 30 Minuten mit Alufolie abdecken.
Je nach Laune, vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




















Kommentare:

  1. Liebe Urte,
    danke für diese herrliche Bilderflut. Ich hatte damals, als ich Rudolfs Blog entdeckte ihn dann ja in mehreren Winternächten - wie auch Deinen, von den Anfängen bis zum aktuellsten Post gelesen. Oder doch anders herum? Aber ich kann mich an so ein Anfangsbild von der Wiese nicht erinnern. Nur an andere Brachland-Bilder. Und es ist wirklich ein Wunder, wie schnell Rosen ein Grundstück erobern können - so sie denn Licht, Sonne und Entfaltungsraum haben. Da habe ich wirklich viel verpasst :-( Aber wahrscheinlich wäre ich dann auch nur reumütig in unser Schattenparadies zurückgekehrt, wo unsere tapferen weißen Damen teilweise wirklich viel erdulden müssen, bis sie sich ihren Lebensraum erobert haben …
    Besonders beim Anblick der Quatre Saison leide ich, denn meine hat aus keiner ihrer Knospen eine Blüte hervorgebracht. Allerdings mit dem so extremen Rosa-Anteil wäre ich ja auch nicht glücklich. Dass meine auch Rosa kann, hatte sie mir früher einmal schon bewiesen. Nur bei uns war es dann zum Glück etwas weniger.

    Hier grummelt es schon und es wird grau. Ich hoffe, dass Dein Rosengarten in den nächsten Tagen nicht zu sehr unter der Hitze und den angekündigten Gewittern leiden muss!
    Liebe Grüße
    Silke

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  2. Guten Morgen Urte!
    Beim Anblick deiner Bilder bekomme ich jedesmal Schnappatmung. Die Vorher/Nachherbilder sind er Wahnsinn und die Rose auf dem ersten Bild ist einfach umwerfend schön. In unserem Garten wird gerade noch einmal Platz für ein paar Rosen frei und ich bin auf der Suche nach extra begehrenswerten Sorte. Allerdings ist dort leichte Hanglage....Gibt es unter deinen Rosen welche, die dafür geeignet wären und dir ganz besonders am Hernze liegen? Wär dir echt dankbar für ein paar Tips *ganzliebmitdenAugenklimper* ;)
    GlG
    Sabine

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  3. Liebe Urte,

    du beschäftigst mich mit deinem schönen Post.

    Sonnige Sommergrüße
    Elisabeth

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  4. Hallo liebe Urte,
    welch ein Traum!! Hammer wie sich das alles verändert hat. Ich glaube die Sea Spry könnte mich interessieren... ♥
    Hab ein wundervolles Wochenende! Alles Liebe
    Christel

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  5. So vielfältige Rosen, ein wahres Paradies!
    Ein Hesse mit einem Schwabenkuchen-Rezept, soso... ich kenne es und der Kuchen
    "is so ebbes von gut und die Träuble sen eh ober leggr..."-sorry, der Halbschwoab kam gerade durch... Du zeigst die Rosen von Rudolf von einem ganz anderen Blickpunkt, das gefällt mir sehr...solltest als Fotografin bei ihm anheuern....Aber schee sind überall!!! Ein herrliches Sommerwochenende wünscht Dir
    Susan

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    1. Ich hab nur mal 2 Jahre bei den hohenloher Schwaben gelebt, bin auch kein Hesse, das wird man in 30 Jahren hier leben nicht, sondern Niedersachse mit 50% böhmischen Wurzeln.....
      Kein Halbschwoab, sondern nur ein 3%-Schwoab, wenn ich meine bayrische-Schwabenzeit dazurechne, reichts fast zum 15%-Schwoab..... - aber es hat gereicht, um ein Rezept zu entwickeln, dass an den Besten jemals gekauften TK heranreicht!
      LG Rudolf

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  6. Ich kann mich noch gut an das VORHER von Rudolfs Garten erinnern. Großartig, was in relativ kurzer Zeit daraus geworden ist.

    Aber ich sehe es auch an meinem eigenen kleinen grünen wilden Oase, wie schnell es im Grunde doch geht (auch wenn es heißt "Garten heißt warten"). Damuss ich jetzt doch schon mal die Schere einsetzen, damit für alle Pflanzen noch Luft ist.

    Sonnige Wochenendgrüße

    Anke

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  7. Traumhaft schöne Rosen! Aber schon dein Header springt ja förmlich ins Auge! Ich hätte dann bitte ein Stücke Kuchen, denn nun habe ich Hunger...;-). LG Lotta.

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  8. Liebe Urte,
    was ist das ein Traum!!! Da sieht man doch die Herrlichkeit der Natur! Wow. Wow. Wow.
    Lg, Tanja

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  9. wieviel potenzial so eine trostlose wiese hat, das ist unglaublich... wunderschöne rosen!!!! und angesichts der tatsache, dass wir hier mehr als genug johannisbeeren haben, werde ich auf jeden fall das rezept ausprobieren :) es hört sich absolut lecker an. ganz viele liebe grüße und ein schönes wochenende von aneta

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  10. Wie das duftet bei dir - auch durch den Kuchen :-)

    Vorher/Nachher ist gewaltig - schön das mal so krass zu sehen.
    Ihr habt da gute Arbeit geleistet.

    Liebe Grüße - Monika

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  11. Wunderschöne Rosenfotos, liebe Urte, von Rosen, deren Namen ich noch nie gehört habe. Da glaube ich schon, daß dieser Ausflug für eine Rosenkennerin, wie Du eine bist, schon etwas ganz Besonderes war. Und was der Rudolf aus der ehemaligen Wiese gemacht hat, ist schon toll, auch für die Wiese, die es ihm ganz augenscheinlich mit dieser Blütenpracht dankt. Und obwohl ich gut zu Mittag gegessen habe, würde ich von dem Kuchen am liebsten jetzt ein Stück probieren. Das Rezept liest sich lecker. Ein schönes 'rosiges' Wochenende und liebe Grüße Edith

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  12. Mich wundert, dass du nicht auch eine Elfe oder einen Gnom vor die Linse bekommen ahst. Die müssten dort doch auch leben, so schön wie es dort ist, oder?

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  13. Was aus einer langweiligen Wiese werden kann, ist schon erstaunlich. Aber das geht auch nur, wenn man mit Herzblut bei der Sache ist.
    Danke für das Rezept, ich werde es testen.

    Viele Grüße
    Margrit

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  14. Liebe Urte,
    ich bin sprachlos !!!!!! Welch eine Wandlung und deine Rosenbilder HERRRRRRLICH !!!!!!
    Drei Röschen sind mittlerweile ( noch in Kübeln ) bei uns im Garten eingezogen und ich bin immer wieder faszieniert, wie schöööööön und vielfältig diese Blume ist.
    Klasse !!!!! Der Kuchen liest dich lecker und müßte doch auch mit schwarzen Johannisbeeren gehen ?!
    Unsre Sträucher hängen voll und nächste Woche werde ich Saft und Gelee machen.
    Ich wünsche dir hier schon mal ein wunderschöööönes Wochenende und hüpfe noch ein bisschen durch deine herrlichen Post`s
    gaaaanz <3liche Grüße :O).....

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  15. Liebe Urte, danke für Deine sehr schönen Berichte von Deinem Besuch und den schönen Stunden hier! Du hast genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, bevor die große Hitze kam, die die Blüten hinrafft, kaum dass sie erblüht sind. Jetzt sind hier auch die ersten Träubles reif und am WE gibt es den nächsten T-Kuchen aus frischen Beeren. Inzwischen versuche ich mich mit TWW mit Rosensirup zu kühlen....
    Liebe Grüße
    Rudolf

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  16. Hi Urte,
    die Rosen sind wunderschön...ich kann sie förmlich riechen!
    Liebe Grüße und schönes WE,
    Moni

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  17. Hallo Urte, dein Vorher-Foto hat mich sehr beeindruckt, wahnsinn, was du daraus fuer ein Rosenparadies geschaffen hast!! LG die Karo

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  18. Liebe Urte, lieber Rudolf,
    das ist ja toll, meine Mutter brachte mir eben eine sehr volle Schüssel *Wimmeln*. So nennt man hier die Johannisbeeren. Davor die Jahre haben die Hühnerdamen sie immer vor dem Pflücken weggeschnäbelt ;o) Ich danke für das Rezept!!
    Das kahle, trostlose Grundstück ist gar nicht mehr als solches zu erkennen! Welche Rosenpracht!! Mein einziger, noch kleiner Fingerhut hing gestern umgekippt im Beet :o( Sind es nicht die Schnecken, sind es halt Nachbars Katzen, oder doch die eigene??
    Die Belle Amour gefällt mir ausgesprochen gut! Für mich gibt es eindeutig zu viele Sorten... da kann man sich doch nicht entscheiden ;o)
    Liebe Grüße schickt die Elke

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  19. Liebe Urte,
    ich bin auch erstaunt,was Rudolf aus diesem ehemals trostlosem Garten erschaffen hat und das in relativ kurzer Zeit!
    Da haben jetzt auch die Bienchen und Hummeln ihre Freude dran:)
    Komm gut durch die Hitze und sei ganz lieb gegrüßt von
    Kristin

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  20. Hallo Urte,
    was für ein Unterscheid zu Vorher. Dass ein Garten schnell zuwächst, davon kann ich Lied singen. Aber wer dürfte das, wenn nicht die Rosen?
    Tolle Bilder!
    VG
    Elke

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