... oder wie ein Rosengarten entsteht. Vor genau 11 Jahren übergab uns Oma ihren kleinen Gemüsegarten am äußersten Ende unseres großen Bauernhofs. In der linken Ecke der großen Obstbaumwiese und pflegte sie ein paar Gemüsebeete. Aber es wurde ihr dann einfach zu viel. Also war die Reihe an uns.
Mein Lieblingsmann hätte ja gern alles platt gemacht und Rasen ausgesät. Naja, auf dem großen Hof und im Haus gibt es natürlich auch so immer genug Arbeit. Aber ich hab ihn überredet und ihm geschworen, dass er wirklich, wirklich nie was machen muss im Garten - auf jeden Fall kein Unkraut zupfen :-)
Naja, er hat mir trotzdem sehr viel geholfen und bei schweren Arbeiten war er immer zur Stelle. Sonst wäre er ja nicht mein Lieblingsmann. Steine schleppen und verlegen, Umgraben, Bäumchen oder Rosen versetzen, unsere Monsterhecke schneiden - hat er alles dann doch für mich gemacht - nur Unkraut jäten brauchte er nie :-)
2008 hab ich als erstes das kleine Buchsgärtchen angepflanzt. Hätte ich damals schon gewusst, wie groß der Garten mal wird und dass ich mich so ausbreiten und meinem Mann immer mehr Fußballwiese abschwatzen werde, hätte ich ihn wohl ganz woanders geplant. Weiter vorn und besser sichtbar. So ist es nun ein geheimes Buchsgärtchen geworden, welches sich immer mehr in den riesigen alten Buschrosen versteckt. Ich hoffe es versteckt sich weiterhin gut, vor allem vor diesem ollen, bösen Buchsbaumzünsler.
Als nächstes mussten unbedingt die ersten Rosen im Garten einziehen. Über historische und alte Rosen hatte ich schon viel gelesen und diese duftenden gefüllten Blüten wollte ich unbedingt im Garten haben. Also wurden Bücher gewälzt, Rosenversandkataloge studiert und Rosenonlineshops durchforstet. Da ich 2008 noch sehr wenig Platz hatte, mussten es dann natürlich die ultimativ besten Rosen für mich sein :-) Also am besten historische oder englische Rosen, die nicht nur einmal blühen sondern öfter, aber auch für moderne Rosen war ich offen. Hauptsache sie sind richtig hübsch :-)
Entschieden habe ich mich dann damals für Jacques Cartier, Louise Odier, Madame Boll, Madame Knorr, Ispahan, Gertrude Jekyll, The Pilgrim, Jasmina und Pomponella.
Meine Wahl hab ich nie bereut. Ganz im Gegenteil, alle diese Rosen sind so traumhaft schön und groß geworden und schenken mir unzählige Blüten. Diese ersten Rosen haben auch meine Rosensucht ins Rollen gebracht. Nur weil ich nun immer mehr von ihnen haben wollte, ist der Garten immer größer und breiter geworden und rund um die Wiese an den Seiten des Hofes sind weitere Rosenbeete dazugekommen. Aber auch Gemüse und Kräuter, wie Tomaten, Radieschen, Spinat, Rauke, Mangold, Zuckererbsen, Zucchini, Kürbisse, Petersilie, Schnittlauch, Minze, Oregano, Bärlauch, Waldmeister, Thymian, Melisse haben einen Platz in unserem Garten gefunden.
Was mir von Anfang an richtig gut geholfen hat, war mein Gartenplan. Dort habe ich jedes Jahr immer alle neuen Rosennamen eingetragen. Dadurch ist mir nie ein Rosenname abhanden gekommen und ich hab auch ziemlich schnell alle Namen auswendig gewusst. Ein paar schöne unbekannte Rosen habe ich aber doch. Sie waren einfach schon vorher im Garten.
Naja, und wenn ich jetzt das erste Bild mit den letzten Bildern vergleiche - Boah! Das ist schon der Wahnsinn, wie schnell das alles ging und der Garten richtig zugewachsen ist.
So, und nun Achtung - Bilderflut ;-)
Freitag, 8. März 2019
Freitag, 22. Februar 2019
So winzig ...
... und so tapfer sind diese kleinen zarten Schneeglöckchen und Winterlinge. Sie trotzen schon im Januar jedem Wetter - von Kälte, Wind, Schnee oder Reif lassen sie sich nicht aufhalten und kündigen die schönste Zeit im Jahr an - das Aufwachen der Natur nach ihrem langem Winterschlaf. Jetzt kann es einfach nur noch aufwärts gehen und auch, wenn sicher noch mal - wie fast jedes Jahr, kleinere Wintereinbrüche nicht auszuschließen sind, der Frühling liegt in der Luft und die Erde duftet schon nach Neuanfang!
Mittlerweile habe ich so viele Schneeglöckchen im Garten, dass ich mir eine Handvoll ins Zimmer geholt habe. Was für ein herrlich süßer Duft! So schade, dass es kein Duft-Internet gibt ;-)
Den kleinen Schneeglöckchenstrauß schicke ich nun noch zum Friday-Flowerday und ich wünsche euch allen ein wunderschönes und sonniges Wochenende :-)
Mittlerweile habe ich so viele Schneeglöckchen im Garten, dass ich mir eine Handvoll ins Zimmer geholt habe. Was für ein herrlich süßer Duft! So schade, dass es kein Duft-Internet gibt ;-)
Den kleinen Schneeglöckchenstrauß schicke ich nun noch zum Friday-Flowerday und ich wünsche euch allen ein wunderschönes und sonniges Wochenende :-)
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