musste. Und wer gern Geschichten über alte Zeiten hört, sich für altes Wissen und Heilkunde
interessiert, stolpert wohl irgendwann über diese Rose. Ich finde sie schon wegen ihrer langen
Geschichte einfach faszinierend und sehr geheimnisvoll.
Die Apothekerrose oder auch Rosa Gallica Officinalis wurde im Mittelalter das erstemal
handschriftlich erwähnt. Man traf sie in Klostergärten und kleinen Gärten heilkundiger
Apotheker an. Apotheker und Mönche verwendeten ihre Blütenblätter und Hagebutten zur
Herstellung von Parfüm und heilkräftigen Arzneien und Essenzen :-))
Die Officinalis duftet unheimlich gut. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen
im Mittelalter, ihr besondere Kräfte zusprachen. Sie wird ein niedriger, aber breiter und
kompakter Strauch mit ungefähr 90 cm Höhe. Ihre großen halbgefüllten Blüten sind
wunderschön fein, weich und seidig. Das satte Goldgelb ihrer Staubgefäße leuchtet einem
schon von weitem entgegen und zieht natürlich viele, viele Bienen an. Halbgefüllte Blüten
können von Bienen natürlich gut befruchtet werden und wenn man die verwelkten Blüten am
Strauch belässt, hat man im Herbst herrliche Hagebutten.
Apothekerrose
Rosa gallica Officinalis
- Sie wurde 1240 das erstemal urkundlich erwähnt,
also gab es sie sicher schon lange vorher! - Ihre halbgefüllten großen Blüten sind kräftig Pinkrosa
- Weiche seidige große Blütenblätter und strahlend goldgelbe Staubgefäße
- Orangerote runde Hagebutten
- Sie ist bei mir ca. 90 cm hoch - aber sie kann sehr ausladend und breit werden
- Sehr frosthart - wie die meisten Gallicas
- Sie duftet natürlich wunderbar
- Einmalblühend - den ganzen Juni bis Mitte Juli




































