Jetzt ist es abends schon so düster und wenns dann auch noch stürmt und regnet,
so wie diese Woche, träume ich mich einfach wieder in den Sommer zurück und
fange an die Rosenbilder vom letzten Sommer zu sortieren :-)
Da muss ich euch unbedingt meine Ghislaine de Féligonde vorstellen. Sie ist so
romantisch und zauberhaft und steht wie eine zarte kleine Sonne in meinem Garten.
Ihre Knospen sind orangerot.Sie erblüht in einem wunderschönen hellen Rosaton,
wird dann Apricot, geht ins Sonnengelbe über, um dann Schneeweiß zu verblühen.
Die kleinen in dichten Dolden blühenden halbgefüllten Blüten wirken sehr zart.
Bienen und Hummeln fliegen sie sehr gern an, um ihre Honigspeicher zu füllen.
Ghislaine de Féligonde blüht sehr lange und hat auch jetzt im Herbst noch ein paar
vereinzelte Blüten und bringt dann mit meiner gelben Aster zusammen, noch ein
wenig ihr Sonnengelb in meinen Garten. Eigentlich ist sie ja ein Rambler und würde
sicher auch bei mir gerne klettern. Vielleicht sollte ich ihr einen Obelisken oder
eine Holzpyramide spendieren? Naja, bis dahin muss sie erstmal mit den kleinen
Halbmondhaltern vorlieb nehmen. Ghislaine de Féligonde lässt sich übrigens sehr
leicht handhaben, weil sie eine fast stachellose Rose mit glatten relativ weichen
Trieben ist. Dadurch eignet sie sich auch hervorragend für Rosenbögen und die
Verletzungsgefahr ist eher gering :-)
Ghislaine de Féligonde
Ramblerrose
- gezüchtet 1916 von Eugène Turbat & Compagnie (Frankreich)
- kann bis zu 3 m hoch klettern
- orangerote Knospen, rosa-aprikot aufblühende und über gelb zu weiß
verblühende halbgefüllte Blüten
- öfterblühend
- normal frosthart
- leichter Rosenduft
- fast stachellos